© Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein

Wiederaufbau 98 727 (Fortsetzung)

Was bisher geschah finden Sie hier.

 

Während Kessel undf Fahrwerk noch ausser Haus sind, bauen wir die Rauchkammer neu.

Das wird der neue Rauchkammerabschluss mit Dichtring für            Der Dichtring ist eingeschweisst

die Rauchkammertür

 

Die Rauchkammertür ist zum Testen aufgelegt                          Alle Schweißnähte müssen abgeschliffen werden

 

Die neue Rauchkammerwand rollt an

 

 

Der Kessel ist inzwischen bei Bilfinger Berger BIS Industrial Services (Frankfurt) eingetroffen. Wie man sieht ist der neue Teil des Kesselbodens schon aufgelegt und angeheftet. Ganz herzlichen Dank an BIS Industrial Services für die wohlwollende Unterstützung bei diesen Arbeiten.

 

Die Befestigungen der Rauchkammertür werden nach den Originalplänen neu hergestellt.

Hier bauen wir uns eine Matritze für das Ersatzstück für die Feuerbuchse.



Auch in Pila geht es voran: die Zylinder sind angebaut               Das Bremsgestänge ist erneuert

Die Einströmrohre sind ebenfalls neu                                        ebenso wie die Achslager und Federn

 

Der Bodenring wird wieder begradigt.

 

 

 

Das Fahrwerk ist vollständig überholt und hat seine Reise von Pila nach Kranichstein (auf einem K-Wagen) gut überstanden. Jetzt warten wir noch auf den Kessel. Nun muß noch die Feuerbüchse überholt werden, dann kann es mit dem Zusammenbau losgehen.

 

Die durch den Auffahrunfall verbogenen Pufferstangen werden    Gute Nachrichten: der Kessel ist von Bilfinger Berger wieder zurück!

ersetzt.

 

Der Kesselboden wurde ersetzt, die Stiefelknechtplatte wurde    Was guckst Du?

ebenfalls erneuert.

 

Der Internationale Bund Darmstadt (IB), mit dem wir schon bei anderen Projekten sehr erfolgreich zusammengearbeitet haben, wird uns beim Zusammennieten des Führerhauses unterstützen. Das Führerhaus wurde in seine zwei Teile zerlegt und auf einen Richtbock gesetzt. An der Plantafel siegt man Herrn Dilling, den Projektleiter beim IB und unseren Werkstattleiter Stephan Hoffmann beim "Nietenzählen" Es werden 760 Nieten zu setzen sein.

Jetzt ist es nicht mehr so kalt im Lokschuppen, so dass das vorsichtshalber bereitgestellte Löschwasser nicht gleich gefriert. Deshalb konnten wir jetzt das schon lange geplante Kümpeln des Ersatzstückes für die Feuerbüchsvorderwand angehen. Auch hierbei haben uns die Mitarbeiter des IB dankenswerterweise tatkräftig unterstützt. Bei diesem Einsatz konnten sowohl die jungen Mitarbeiter des IB als auch unser Nachwuchs lernen, wie mit historischen Arbeitsmethoden aus einer Kupferplatte ein fertiges Werkstück geschmiedet wurde.

Der Arbeitsplatz mit Matrize, Werkstück und Schmiede                          Das Schmiedefeuer ist angezündet

 

Die Kupferplatte liegt im Feuer                                                        Nicht nur kräftig, sondern auch gezielt kloppen

 

Sieht schon nicht schlecht aus                                                            Fast Fertig!

 

Feinjustierung mittels Kaltverformung                                                            Fertig!

 

Wer sich das Ganze auf Video ansehen möchte, das gibt es hier.

 

In den neuen Einsatz der Rohrwand werden die Löcher für die Heizrohre gebohrt.

 

 

Fortsetzung folgt!