© Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein

 

Am 8. September 2019 steht der Tag des offenen Denkmals bundesweit unter dem Motto:

‚ÄěModern(e): Umbr√ľche in Kunst und Architektur‚ÄĚ

Das Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein erm√∂glicht den Besuchern an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr √ľber gef√ľhrte Rundg√§nge einen Einblick in die denkmalgesch√ľtzten Geb√§ude mit Geschichten √ľber die damals moderne Architektur und den Zweck der Bauten. Die fachkundigen F√ľhrungen sind kostenlos (√ľber eine Spende w√ľrden wir uns trotzdem freuen). Parallel finden kostenpflichtige F√ľhrungen durch die Sammlung des Museums statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Au√üerdem findet an diesem Tag zum¬†20. Mal¬†die¬†"Historischen Grenzkontrolle"¬†der Arbeitsgemeinschaft historische HEAG-Fahrzeuge im Eisenbahnmuseum DA-Kranichstein gemeinsam mit der Amateurschauspielgruppe TUS Zwiebelb√ľhne statt.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde das Rheinland von den Truppen der ‚ÄěEntente‚Äú Siegerm√§chte besetzt, der Mainzer Br√ľckenkopf bis an Darmstadts Stadtgrenze von franz√∂sischen Soldaten. Grenzkontrollen behinderten Reise, Handel und Verkehr zwischen Griesheim und Darmstadt. Die 1886 er√∂ffnete Dampfstra√üenbahn stellte schlie√ülich 1922 den Betrieb ein, nach Lockerung der Kontrollen nahm dann 1926 die elektrische Stra√üenbahn, bis heute als Linie 9 bezeichnet, den Betrieb nach Griesheim wieder auf. Insofern passt auch hier das Motto des Denkmaltages "Entdecken, was uns verbindet".

Zur Erinnerung an die Kontrollen werden die Fahrgäste der historischen Dampfstraßenbahn "Feuriger Elias" von "französischen Soldaten" durchsucht und "Schmuggler" festgenommen. Heutzutage ein spektakuläres Schauspiel, damals bitterer Ernst.

Am 08.09. fährt sowohl der nach historischem Vorbild wiedererstandene Dampfzug als auch eine Original elektrische Straßenbahngarnitur der Linie 9 von 1925/1927.

Die Abfahrtszeiten und Fahrpreise entnehmen Sie bitte der Website der Arge HEAG: http://www.historische-heag-fahrzeuge.de/fahrplan/seite4_2.html

Fahrscheinverkauf ist nur bei den Schaffnern möglich, die Besichtigung der "Grenzkontrolle" an der Haltestelle Waldfriedhof ist kostenfrei.